Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.
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Aktueller Stand zum Umsetzungsprozess der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

03. Juli 2018

Im Jahr 2015 prüfte der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen den ersten deutschen Staatsbericht zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Die abschließenden Bemerkungen (Concluding Observations) über den ersten Staatsbericht Deutschlands wurden am 13. Mai 2015 veröffentlicht. Die Empfehlungen für die Umsetzung der UN-BRK wurden durch Bund, Länder und Kommunen angenommen und seither wurde daran gearbeitet. Der UN-Fachausschuss fordert den Vertragsstaat nun dazu auf, bis spätestens 24. März 2019 seinen zweiten und dritten Bericht vorzulegen und darin die Informationen der vorliegenden abschließenden Bemerkungen zur Umsetzung aufzunehmen.

Der Deutsche Gehörlosen Bund e.V. hat im April und Mai 2018, zusammen mit seinen 26 Mitgliedsverbänden (Landes- und Fachverbänden) und beteiligten Experten, eine Fragenliste im Zusammenhang mit dem zweiten Zyklus der Staatenprüfung Deutschlands formuliert. Am 15.05.2018 wurde die Fragenliste an das Kernteam, bestehend aus dem Deutschen Behindertenrat, der BAG der Freien Wohlfahrtspflege, den Fachverbänden für Menschen mit Behinderung und der LIGA Selbstvertretung, versendet.

Am 20. Juni 2018 hat dieses Kernteam eine Gesamtfragenliste, die inzwischen von über 50 Verbänden mitgetragen wird, und ein Update an die UN-Berichterstatter nach Genf übersandt. Das gemeinsame Ziel war es, die zivilgesellschaftlichen Kräfte zur 2. Staatenprüfung Deutschlands erneut zu bündeln. Von unserer Seite wurden diverse Vorschläge und Begründungen in diese Gesamtfragenliste aufgenommen.

Die zweite Staatenprüfung Deutschlands soll nach dem sogenannten vereinfachten Verfahren am 21. September 2018 in Genf stattfinden. Deutschland wird diesbezüglich nur Stellung zur Fragenliste nehmen. Diese Stellungnahme muss binnen sechs Monaten erfolgen. Anschließend erfolgt dann die Prüfung vor dem UN-Ausschuss in Genf, die im Frühjahr 2019 zu erwarten ist.

Im Sommer 2018 wird der Forderungskatalog des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. neu überarbeitet und aktualisiert. Er wird für die Diskussion bei der DGB-Bundesversammlung vom 26.-28. Oktober 2018 in Magdeburg vorbereitet.

Die Pressemitteilung 05/2018 in pdf-Datei können Sie herunterladen und gerne weiterleiten.

Literaturquellen:


Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. fordert die Verpflichtung statt die Freiwilligkeit zur digitalen Barrierefreiheit im privaten Sektor!

03. Juli 2018

Am 14.06.2018 hat der Bundestag das geänderte Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), bezüglich des barrierefreien Zugangs zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen, durch die Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/2012 mit dem Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD beschlossen. Darin geht es u.a. um die Beibehaltung der graphischen Programmoberfläche und Social Media-Angebote und die Einbeziehung der bundeseigenen Unternehmen (Deutsche Flugsicherung, Deutsche Bahn AG, LH Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft mbH, HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH, Bundesdruckerei GmbH, etc.). Die AfD, die Linken und das Bündnis 90/Die Grünen stimmten dagegen.

Der Entschließungsantrag vom Bündnis 90/Die Grünen wurde abgelehnt. Einen Antrag von den Linken, das Menschenrecht auf Barrierefreiheit umzusetzen und die Privatwirtschaft zu Barrierefreiheit zu verpflichten, lehnten CDU/CSU, SPD, AfD und FDP ab. Die Linken und das Bündnis 90/Die Grünen stimmten dafür.

Das Gesetzgebungsverfahren im Bundestag (1. Lesung, Ausschussberatung, 2./3. Lesung) wurde mit unter einem Monat Bearbeitungszeit deutlich beschleunigt. Verbände und Selbsthilfeorganisationen haben nur eine Woche Zeit, eine Stellungnahme abzugeben. Dies ist unserer Ansicht nach nicht ausreichend und nicht angemessen. Die Möglichkeit Einfluss zu nehmen, wurde beschränkt. Wir benötigen mehr Zeit, um uns mit dem Thema digitale Barrierefreiheit auseinandersetzen zu können. Die Frist für Stellungnahmen sollte etwas länger sein.

Unverändert werden alle öffentlichen Stellen des Bundes dazu verpflichtet, die Videos ihrer Webseiten und Apps für Gehörlose und andere Menschen mit Hörbehinderungen in Gebärdensprache und mit Untertiteln zugänglich zu machen. Für uns ist immer nicht klar, wer die Inhalte der Videos in Gebärdensprache und mit Untertiteln kontrolliern bzw. prüfen soll. Wir möchten keine falschen Übersetzungen sehen und fordern Qualitätssicherung.

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Neue Services der Deutschen Bahn für Gehörlose und andere Menschen mit Hörbehinderungen

03. Juli 2018

Seit vielen Jahren kommunizieren Menschen mit Hörbehinderungen mit den Mitarbeitern der Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) per Fax oder E-Mail über Reiseplanung, z.B. über Buchung von Fahrscheinen und kostenfreie Sitzplatzreservierungen, über Information zu Verspätungen, Umbuchungen oder Gleiswechseln. Störungen können auch per SMS mitgeteilt werden.

Seit 2. Juli 2018 bietet die Deutsche Bahn (DB) in einer halbjährlichen Pilotphase zusätzlich eine neue Live-Chat-Funktion an. Ab sofort kann der Live-Chat mit der MSZ nun von Montag bis Freitag (08:00 bis 18:00 Uhr) unter www.bahn.de/msz-chat getestet werden


Mit freundlicher Genehmigung der Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn hat auf ihrer Internetseite www.bahn.de/gehoerlos außerdem sechs neue Gebärdensprachvideos mit einem Avatar eingefügt.

Eindrücke, Bewertungen und Rückmeldungen zum Live-Chat und den Gebärdensprachvideos können per E-Mail abgegeben werden. Diese Rückmeldungen sind für die Deutsche Bahn sehr wichtig, um das Angebot weiterentwickeln und verbessern zu können.

Die Pressemitteilung 03/2018 in pdf-Datei können Sie herunterladen und gerne weiterleiten.


Zum 10. Todestag von Gunter Trube

29. Juni 2018

Kaum zu glauben, dass sich der Tod von Gunter Trube (geb. Puttrich-Regnard) heute schon zum zehnten Mal jährt. Der wohl bekannteste und beliebteste "Meister der Gebärdensprache" und "Gallionsfigur" innerhalb der Gebärdensprachgemeinschaft verstarb unerwartet am 29. Juni 2008 in Berlin. Er wurde nur 47 Jahre alt. Sein Tod bewegt nach wie vor viele Menschen. Darum wird er für immer unvergessen bleiben.

Gunter Trube wurde 2001 mit einem Kulturpreis des Deutschen Gehörlosen-Bundes bei den 3. Deutschen Kulturtagen der Gehörlosen in München geehrt. Er wurde am 20.08.1960 in München geboren, lebte jedoch lange in Hamburg und Berlin. Unter anderem nahm er als Spitzensportler an den Deaflympics teil und war in der Theaterwelt sehr aktiv. Besonders setzte er sich für homosexuelle Gehörlose ein und klärte über Aids auf, zum Beispiel mit einer Aids-Broschüre. Er selbst gewann den Wettbewerb „The best Drag Queen of the Deaf“ und führte die Gebärdensprachpoesie in Deutschland ein.

Die 30-minütige Fernsehsendung "Sehen statt Hören" wird über  "Unvergessen: Gunter Trube" morgen um 9 Uhr im BR-Programm gezeigt.


Palästinensischer Gehörlosenverband zu Besuch in Deutschland

28. Juni 2018

Der palästinensische Gehörlosenverband hat heute die Geschäftsstelle des Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. besucht.
Wir haben uns über verschiedene gehörlosenspezifische Themen, z.B. GebärdensprachdolmetscherInnen, Ausbildung, Gebärdensprach-Wörterbuch, Bildung, Arbeit, Zugänglichkeit, UN-BRK etc., unterhalten und unsere Kontaktdaten ausgetauscht. Das Gespräch war informativ und interessant.
Uns ist aufgefallen, dass die direkte Kommunikation zwischen gehörlosen palästinensischen Personen und gehörlosen deutschen Personen durch International Sign einfacher und schneller funktioniert, als die Übersetzung von palästinensischer Gebärdensprache über Arabisch und Englisch auf deutsche Gebärdensprache.


Stellenausschreibung

25. Juni 2018

Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Peer-Berater/innen für die EUTB-Beratungsstelle in Stuttgart.

Die Stellenausschreibung finden Sie als pdf-Datei.


Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V und die Gehörlosengemeinschaft Sachsen-Anhalt e.V. halten das Verbot der Gebärdensprache auf der Bühne bei einer Jugendweihefeier für diskriminierend.

14. Juni 2018

Christina Bendigs, Autorin der regionalen Tageszeitung Volksstimme, berichtete kürzlich, dass der Verein „Junge Humanisten Magdeburg e.V.“, ein Veranstalter für Jugendweihefeiern, einer Dolmetscherin für deutsche Gebärdensprache und deutsche Sprache verweigert hat, sich auf die Bühne der Johanniskirche in Magdeburg zu stellen. Außerdem musste die gehörlose Familie die Eintrittskarte zur Feier für die Gebärdensprachdolmetscherin selbst bezahlen.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. und die Gehörlosengemeinschaft Sachsen-Anhalt e.V. nehmen hier zur Sache gemeinsam Stellung und betonen, dass dieses Verbot unverständlich und diskriminierend ist. Wir können die Begründung des Vereins „Junge Humanisten Magdeburg e.V.“ nicht nachvollziehen.

Mit dem Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (§ 6 und § 9 BGG) und dem Gesetz des Landes Sachsen-Anhalt zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (§ 6 und § 14 BGG LSA) wurde die Deutsche Gebärdensprache (DGS) 2002 als eigenständige Sprache anerkannt.

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Der bisherige Standard des Behindertengleichstellungsgesetzes darf nicht durch die Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/2012 für Menschen mit Hörbehinderungen verschlechtert werden.

13. Juni 2018

Morgen soll das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/2012 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen (BT-Drucksache 19/2072) mit der 2. und 3. Lesung im Bundestag verabschiedet werden.

Wir sehen in dieser Umsetzung der EU-Richtlinie keine deutliche Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit für Menschen mit Hörbehinderungen. Die bisherige Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), vom 12.09.2011, stellt im internationalen Vergleich einen hohen Standard dar, z.B. im Hinblick auf Übersetzungen in Gebärdensprache und mit Untertiteln.

Ein weiterer kritischer Punkt ist, dass die bisherige Regelung „Internetauftritte und -angebote“ gestrichen werden soll. Stattdessen sollen nur Webseiten öffentlicher Stellen des Bundes (ab 23.09.2019) und mobile Anwendungen (ab 23.06.2021) im neuen BGG aufgenommen werden. Es besteht die Gefahr, dass die EU-Richtlinie hinter den bisherigem BGG zurückfällt. Dies sollte unbedingt vermieden werden.

Unsere Forderung bleibt unverändert und nachdrücklich, dass alle Webseiten und mobile Anwendungen öffentlicher Stellen in Gebärdensprache und mit Untertiteln barrierefrei gestaltet werden müssen, um die Verständlichkeit für Gehörlose und andere Menschen mit Hörbehinderung sicherzustellen.

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Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. ist mit der Antwort der Bundesregierung bezüglich „Arbeitsassistenz“ nicht zufrieden und strebt weiter an, die Teilhabe am Arbeitsleben zu verbessern und die Kommunikation sicherzustellen.

08. Juni 2018

Auf die Antwort der Bundesregierung zur Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE über „Probleme bei der Gewährung des Rechtsanspruchs auf Arbeitsassistenzleistungen“ (Drucksache 19/2339) nehmen wir wie folgt Stellung:

  1. Die 1.923 bewilligten Anträge zur Kostenübernahme einer notwendigen Arbeitsassistenz aus dem Jahr 2008 sind im Jahr 2017 mit 3.690 Anträgen fast um das Doppelte gestiegen. Uns fehlt jedoch ein Gesamtüberblick der gestellten, abgelehnten oder zurückgezogenen Anträge. Außerdem sind wir dennoch überrascht über diese Anzahl, da wir annahmen, dass es mehr Menschen mit Behinderungen gibt, die Arbeitsassistenzleistungen erhalten. In Deutschland leben laut Bericht zur Statistik der schwerbehinderten Menschen des statistischen Bundesamtes 2014 insgesamt 315.799 Menschen mit Sprach- und Hörbeeinträchtigungen.

  2. Der Gesamtbetrag der Integrationsämter für Arbeitsassistenzleistungen ist von 12,31 Mio. Euro im Jahr 2008 auf 32,35 Mio. Euro im Jahr 2017 fast um das Dreifache gestiegen. Uns fehlt die Aufteilung der Arbeitsassistenzformen (Gebärdensprachdolmetscher, Schriftdolmetscher, Kommunikationsassistenz, Mobilitätsassistenz, etc.), die Klärung der Honorar- bzw. Stundensätze für Formen der Arbeitsassistenz und die Aufteilung der Behinderungsarten der LeistungsempfängerInnen.

  3. Die Integrationsämter der Länder richten sich im Hinblick auf die Vergütung der GebärdensprachdolmetscherInnen nicht immer nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG), weil Gebärdensprachdolmetscher nur bei der Ausführung von Sozialleistungen nach dem JVEG bezahlt werden, wenn sie selbst die Sozialleistung nicht sind (Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 30.05.2016 - 7 A 10583/15). Das ist absurd, da Dolmetscherleistungen für uns immer noch Sozialleistungen sind. Die Begründung der Bundesregierung ist nicht nachvollziehbar und unzutreffend.

Unsere Dokumentation zur Fachtagung „Barrierefreier Notruf“ ist endlich da!

07. Juni 2018

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Dokumentation zur Fachtagung „Barrierefreier Notruf“ am 29.11.2016 nun zur Verfügung steht und allen Interessierten zugänglich ist. Diese Dokumentation bildet die Grundlage für die weitere Arbeit an diesen Themen, um die Notrufsituation für Menschen mit Hörbehinderung signifikant zu verbessern.
Sie können die Dokumentation (PDF, 5,3 MB) herunterladen oder kostenfrei bei uns bestellen.

Die Ergebnisse der Umfrage haben deutlich gezeigt, dass Gehörlose und hörbehinderte Menschen Notrufe lieber über die Videotelefonie in Gebärdensprache absetzen wollen.

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Gebärdensprachkompetenz - Barrierefreiheit in der Praxis auch für gehörlose Patienten

31. Mai 2018

Ob in der Arztpraxis oder im Krankenhaus: Die Verständigung zwischen gehörlosen oder hörgeschädigten Patienten und dem medizinischen Personal macht meistens Probleme. Beherrschen der Arzt oder seine Mitarbeiter zumindest rudimentär die Gebärdensprache, wird es leichter.

Wer einen Arzttermin braucht, greift zum Hörer und ruft bei einer Arztpraxis an. Für Gehörlose wie Lela Finkbeiner gestaltet sich das schwieriger. Um einen Termin zu bekommen, schreibt die Berlinerin eine E-Mail. "Antworten auf E-Mail-Anfragen lassen leider meistens auf sich warten", schildert die 44-jährige Sozialpädagogin ihre Erfahrungen. Nicht selten bekäme sie eine Rückmeldung erst auf Nachfrage. Komme es zum Termin, warte die nächste Hürde an der Rezeption: Die Medizinischen Fachangestellten (MFA) wüssten in der Regel nicht, wie sie mit einem gehörlosen Menschen umgehen sollen.

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Eröffnung der 6. Deutschen Kulturtage der Gehörlosen am 17.05.2018 in Potsdam

17. Mai 2018

Unter dem Motto: „Unsere Kultur mit Gebärdensprache: inklusiv und gleichwertig“ veranstaltet der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. vom 17. - 19. Mai 2018 in Potsdam - Babelsberg die 6. Deutschen Kulturtage der Gehörlosen.

Die Kulturtage der Gehörlosen sind die größte Begegnungs- und Informationsplattform für Gehörlose, Gebärdensprachnutzer bzw. hörbehinderte Menschen Deutschlands. Mit und auf dieser Großveranstaltung feiert die Gebärdensprachgemeinschaft, unsere Sprache, unsere Kultur. Unsere Sprache und unsere Kultur ist gleichwertig ist wie jede andere Sprache und Kultur: Die UN - Behindertenrechtskonvention, Art. 2, 21, 24 und 30 betont die Gleichwertigkeit der Gebärdensprache und der Gehörlosenkultur.

Doch leider ist es oft das Wissen über unsere Kultur und Sprache sowie die konkrete sozialpolitische Umsetzung dieser „Gleichwertigkeit“, die fehlen. Darin sehen wir ganz konkret die Aufgabe der Kulturtage: Zu informieren, Vorbehalte abbauen, gegenseitiges Verständnis füreinander entwickeln und über den Dialog der Kulturen eine inklusive und barrierefreie Gesellschaft schaffen. Inklusion ist uns ein wichtiges Anliegen. Und so ist es uns wichtig, dass die Barrierefreiheit für hörende BesucherInnen mit den DolmetscherInnen für Deutsche Gebärdensprache und Deutsch dafür gewährleistet ist.

Die etwa 2.500 Besucher erwartet ein umfangreiches, spannendes und vielfältiges Programm! Etwa 90 Referenten zu verschiedenen sozialpolitischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen tragen zur Wissenserweiterung und zum Austausch bei. Ein umfangreiches Kulturprogramm mit 40 nationalen und internationalen KünstlerInnen aus den Bereichen Theater, Tanz, Gebärdensprachpoesie usw. wird die BesucherInnen mit Sicherheit faszinieren und unterhalten. Weitere Programmpunkte: etwa 55 Aussteller und Infostände, ein Foto- und Filmwettbewerb mit Preisverleihung, eine Kunstausstellung von sieben KünstlerInnen, Abendveranstaltungen mit umfangreichen Bühnenprogramm und schließlich eine öffentliche Begegnungsveranstaltung „Fest der Hände“ Samstag nachmittags in Potsdam/Luisenplatz. Schauen Sie unseren Hashtag: #KTG18!

Die Pressemitteilung KTG18 2/2018 in pdf-Datei können Sie herunterladen und gerne weiterleiten.


Neuer Service bei der Telekom

03. Mai 2018 | Live Textchat für Gehörlose


Der CI-Zwang für gehörlose Kinder ist nicht mit der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbar. – Unsere Aktivitäten bezüglich der aktuellen Situation um das Cochlea-Implantat

27. März 2018

Wir möchten Sie zunächst darüber informieren, dass wir die zahlreichen Beiträge, Einreichungen und E-Mails erhalten und zur Kenntnis genommen haben. Den Prozess in Goslar sowie alle Neuigkeiten, z.B. einen weiteren Prozess in Trier, wo der Kostenträger statt eine Assistenz für gehörlose Kindergartenkinder zu bezahlen nun über eine Forderung zur CI-Implantation für die Kinder nachdenkt, verfolgen wir weiterhin mit Interesse und Nachdruck.

Wir haben mit dem EUD und dem WFD Kontakt aufgenommen und sie über die aktuelle Situation informiert. Von beiden Verbänden haben wir Antwort erhalten und sie haben uns jeweils ihre Positionspapiere bzw. ihre Pressemitteilung zukommen lassen, die wir anschließend auf Deutsch übersetzt haben. Außerdem haben wir zahlreiche Stellungnahmen und Artikel von diversen Persönlichkeiten und Verbänden/Institutionen erhalten und gesammelt. Im Anhang finden Sie die Übersetzungen und Sammlung dieser Stellungnahmen und Artikel.

Im Herbst 2018 plant der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. eine Fachtagung zum Thema „Cochlea Implantat (CI) – Realitäten ohne Zwang“ im Bereich Gesundheit. Dabei ist es unser Ziel, auch die Aspekte zu beleuchten, die bei überwiegend positiver Betrachtung untergehen. Derzeit läuft die Organisation für die Tagung an und es werden u.a. noch Kooperationspartner gesucht.

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Deutscher Gehörlosen-Bund e.V. sucht eine Arbeitsassistenz!

20. März 2018

Stellenausschreibung

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. sucht ab sofort für die Bundesgeschäftsstelle und das Bundeskompetenzzentrum in Berlin

eine Arbeitsassistenz (m/w)

Die Wochenarbeitszeit beträgt 10-20 Stunden.

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Glückwunsch an den neu gewählten Vorstand des Landesverbandes der Gehörlosen Thüringen e.V.

12. März 2018

Am Samstag, den 10. März 2018 in Erfurt wurden bei der Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt:

1. Landesvorsitzende: Karin Tattermusch
2. Landesvorsitzende: Harri Etzhold
Kassierer: Philipp Pezold
Schriftführer: Jörg Wöllmann
Beisitzer für Senioren: Dietrich Mett
BeisitzerIn für Frauen: vakant
Beisitzerin für Jugend: Claudia Rasche-Gasmiov

von links nach rechts: Karin Tattermusch, Harri Etzhold, Philipp Pezold, Jörg Wöllmann und Dietrich Mett

Der Landesverband der Gehörlosen Thüringen e.V. hat die Ehre, Erika Beyer und Martina Krause die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen und dankt ihnen für ihre langjährige Vorstandsarbeit.

von links nach rechts: Karin Tattermusch, Erika Beyer, Martina Krause und Erhard Müller (Ehrenvorsitzender)

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. gratuliert dem neuen Vorstand herzlich und freut sich auf eine weitere gute und enge Zusammenarbeit!


DGB-Ehrenmitglied Willi Huck verstorben

25. Februar 2018

Vor kurzem haben wir eine traurige Mitteilung erhalten: Willi Huck aus Gaggenau (Baden-Württemberg), Ehrenmitglied des Deutschen Gehörlosen-Bundes, ist heute verstorben. Er hat von 1975 bis 2005 dem Präsidium des DGB angehört. Wir denken an ihn und werden ihn mit seinem Humor nicht vergessen. Wir wünschen seiner Frau, seinen Familienangehörigen und Freunden viel Kraft in den schweren Stunden!


Das 115-Gebärdentelefon

07. Februar 2018

Die 115 ist der Kundenservice der öffentlichen Verwaltung. Sie vernetzt teilnehmende Servicecenter der Kommunen, Länder und Bundesbehörden durch ein gemeinsames Wissensmanagement.

Dadurch schafft sie mehr Bürgernähe und erleichtert Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zur Verwaltung. Die aufwändige Suche nach Zuständigkeiten und einzelnen Telefonnummern entfällt, zusätzliche Behördengänge werden verzichtbar.

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Koalitionsverhandlungen: Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. fordert Nachbesserungen und die Aufnahme unserer Forderungen in den neuen Koalitionsvertrag

30. Januar 2018

Vier Monate nach der Bundestagswahl und nach Abbruch der Jamaika-Verhandlungen haben CDU/CSU und SPD die Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Bis 4. Februar soll noch verhandelt werden.

Im 28-seitigen Sondierungspapier "Ergebnisse der Sondierungen von CDU, CSU und SPD. Finale Fassung" vom 12.01.2018 wird kaum über die Behindertenpolitik geschrieben bzw. aufgezeigt, was verändert und verbessert werden soll. Es ist uns unverständlich, wie die Parteien, mit einer derartigen Missachtung der Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in Deutschland, in die Verhandlungen gegangen sind.

Im Namen des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. fordern wir Nachbesserungen dieser Sondierungsergebnisse von CDU/CSU und SPD vom 12.01.2018. Wir fordern ein umfassendes Wunsch- und Wahlrecht und umfangreiche Änderungen am Bundesteilhabegesetz. Die zukünftige Bundesregierung sollte sich zudem stärker für die Umsetzung des Menschenrechts auf Barrierefreiheit und Diskriminierungsschutz einsetzen.

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Petition Gebärdensprache umsetzen! Bilingual - bimodal - endlich normal!

30. Januar 2018

Wir unterstützen die Petition Gebärdensprache umsetzen! Bilingual - bimodal - endlich normal!* des Netzwerkes BilingualERleben

Der sächsische Landtag als auch der Deutsche Bundestag mögen Artikel 24 Abs. 3 und 4 der UN Behindertenrechtskonvention umsetzen, um das Thema Gebärdensprache auf allen Ebenen des Bildungswesens im deutschsprachigen Raum voranzubringen.

Liebe Leserinnen – auch Sie können etwas beitragen! Unterschreiben Sie diese Petition - für barrierefreie Bildung für die gehörlosen Kinder im Video, Jugendlichen und Erwachsenen, Mütter und Väter - und alle weiteren Betroffenen.

Liebe Beamtinnen, Ministerinnen und Sachbearbeiterinnen – reduzieren Sie Barrieren für Bildung und Gesellschaft! Ermöglichen Sie barrierefreies Lernen und Leben! Setzen Sie Artikel 24 Abs. 3 u. 4 der UN BRK in Sachsen um.

Unterschreiben Sie jetzt und leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-BRK in Deutschland. Vielen Dank!

 


Elternrechte stärken – Zwangsimplantation verhindern

20. Januar 2018

Können gehörlose Eltern gezwungen werden, dass ihrem ebenfalls gehörlosen Kind eine Hörprothese eingesetzt wird? Das wird derzeit vor dem Familiengericht Goslar verhandelt – und könnte ein Präzedenzfall werden.

Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer hat die Bundesregierung deshalb gefragt, wie man verhindern kann, dass es künftig mit Verweis auf das Kindeswohl vermehrt zu Zwangsimplantationen kommt.

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Weihnachts- und Neujahrsgrüße 2017/2018

26. Dezember 2017


Schon zum 13ten Mal fand das Seniorenseminar des Deutschen Gehörlosen-Bundes vom 07. bis 09. November 2017 in Dresden statt.

12. Dezember 2017

Im Auftrag des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. hat die Bundesreferentin Brigitte Schudlik die Einladungen an alle Seniorenbeauftragten und SeniorenleiterInnen der Landesverbände Deutschland versendet. Insgesamt haben sich 28 Teilnehmer im Tagungshaus Cityherberge Hotel Dresden eingefunden.

Am Anreisetag eröffnete die Seniorenreferentin, Brigitte Schudlik pünktlich um 15 Uhr die Veranstaltung und stellte sich zunächst selbst vor. Sie war 7 Jahre in diesem Amt tätig und bereits 12 x Teilnehmerin beim Seniorenseminar. Das Grußwort hielt der Seniorenbeauftragte des Landesverbandes der Gehörlosen Sachsen e.V., Horst Bormann.

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Großartige, unvergessliche und erfahrungsreiche Ergebnisse der 3. Internationalen Konferenz des Weltverbandes der Gehörlosen, vom 8.-10. November 2017 in Budapest

01. Dezember 2017

Insgesamt nahmen an der 3. Internationalen Konferenz, unter dem Motto „Volle Inklusion mit Gebärdensprache“, etwa 650 Personen aus 83 verschiedenen Ländern teil. Alle Vorträge wurden in International Sign (IS), ungarische Gebärdensprache (HSL) sowie in englische und ungarische Lautsprache übersetzt.
Ziel der Konferenz war es, die Möglichkeit zu geben, sich voll und ganz zu beteiligen, sich auszutauschen und zu diskutieren, wie alle Teilnehmer ihre wichtige Arbeit zur Erreichung der Menschenrechte gehörloser Menschen, mit der UN-Behindertenrechtskonvention fortsetzen können. Das Thema der Konferenz war die Überzeugung, dass die vollständige soziale Teilhabe gehörloser Menschen möglich ist, wenn die Gebärdensprache in der Gesellschaft anerkannt und weit verbreitet ist..

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DGB-Film 16/2017 vom 25.11.2017 - Kommentar von Helmut Vogel, Präsident des Deutschen Gehörlosen-Bundes, in Gebärdensprache über aktuelle Situation bezüglich des CI

25. November 2017

 

Kurzversion zum Film:
Der zehnminütige Film hat drei Themen. Zuerst wird der Fall in Südniedersachsen beschrieben: Gehörlose Eltern - HNO-Arzt - Jugendamt - Familiengericht. Das ist im neuen Artikel von der Deutschen Gehörlosen-Zeitung ausführlich beschrieben worden. Es ist sehr ernst! Der DGB wird mit Ihnen darauf achten, wie dier Fall sich entwickeln wird.

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Eltern verweigern Cochlea-Implantat - "Keine Gefahr des Kindeswohls" ohne Hörprothese

24. November 2017

Interview mit Prof. Dr. Christian Rathmann | Beitrag vom 23.11.2017

Dürfen Ärzte einem gehörlosen Kind gegen den Eltern-Willen ein Cochlea-Implantat, eine Hörprothese, einsetzen? Das muss das Amtsgericht Goslar entscheiden. Für den gehörlosen Linguistik-Professor Christian Rathmann agieren die Ärzte im Widerspruch zur entsprechenden UN-Konvention.

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Deutscher Gehörlosen-Bund e.V. sucht Verstärkung!

24. November 2017

Stellenausschreibung

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. sucht zum 1. Januar 2018 für die Bundesgeschäftsstelle und das Bundeskompetenzzentrum in Berlin

eine Verwaltungskraft (m/w)

Die Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet.

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Seminar "Erfolgreich telefonieren" - Grundlagen der Kommunikation am Telefon

20. November 2017

Telesign Deutschland GmbH bietet das Seminar „Erfolgreich telefonieren“ für NutzerInnen von gebärdensprachlichen Telefon-Vermittlungsdiensten vom 22.-23. Februar 2018 in Köln an.

Ziel dieses Seminars ist es, sich über die Abläufe gedolmetschter Gespräche auszutauschen und zu reflektieren, wie die Zusammenarbeit mit den DolmetscherInnen optimiert werden kann.

Das Seminar wird von Christiane Schuller, Holger Ruppert und Dr. Okan Kubus durchgeführt.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den anliegenden Unterlagen.

Informationen zum Seminar
Seminaranmeldung
Leitfaden für Kostenübernahmeantrag

Telesign Deutschland GmbH freut sich auf Ihre Anmeldung.


Stellungnahme 02/2017: Zur aktuellen Diskussion bezüglich des Versuchs, gegen den Willen der gehörlosen Eltern gerichtlich durchzusetzen, einem gehörlosen Kind ein Cochlea-Implantat einzusetzen

17. November 2017

Der Deutsche Gehörlosen Bund e.V., der als Dachverband der Gehörlosenverbände und deren Gehörlosenvereine die Interessen der Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland vertritt, verfolgt mit großer Sorge die derzeitige Auseinandersetzung um die Cochlea Implantation eines gehörlosen Kleinkindes gegen den Willen der gehörlosen Eltern, in Südniedersachsen. Dabei betrachtet der Deutsche Gehörlosen-Bund die Bemühungen, eine Entscheidung zur Operation des Kindes gegen den ausdrücklichen Willen der Eltern durchzusetzen, als inakzeptabel.

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Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. feierte am 21.10.2017 in Bremen sein 90-jähriges Jubiläum.

03. November 2017

An der Feier, welche im Borgfelder Landhaus in Bremen stattfand, nahmen insgesamt 180 Gäste teil und feierten gemeinsam mit uns das 90-jährige Bestehen des Deutschen Gehörlo­sen-Bundes e.V. Es war ein sehr schöner Abend und alles ist so abgelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben.

Der Höhepunkt unserer Jubiläumsfeier war, als die letzten 4 noch lebenden Präsidenten des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. (Ulrich Hase, Gerlinde Gerkens, Alexander von Meyenn und Rudolf Sailer) und der aktuelle Präsident Helmut Vogel, gemeinsam auf der Bühne stan­den. Mit ihnen und allen Gästen hat das Präsidium mit einem Glas Sekt auf die Arbeit der letzten 90 Jahre und die weitere Zukunft des DGB angestoßen.

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Der Untertitelausbau darf nicht stagnieren und die Gebärdensprache darf nicht im Internet „versteckt“ sein – intensiver Austausch bei der Fachtagung „Barrierefreie Medien“ über mehr Barrierefreiheit im Fernsehen

26. September 2017

Seit 2013 sind Gehörlose nicht mehr vom Rundfunkbeitrag befreit. Es gab kurzzeitig einen starken Anstieg der barrierefreien Angebote, aber seitdem stagniert der Ausbau der Untertitelung. Die Verbände fordern eine jährliche Steigerung um 10%, bis 100% erreicht sind, um keine weiteren 30 Jahre auf ein vollständig barrierefreies Angebot warten zu müssen. Von der Teilhabe am Medienangebot, wie sie in der 2009 von Deutschland ratifizierten „UN-Konvention für Menschen mit Behinderung“ gefordert wird, ist man noch ein gutes Stück entfernt.

Nach dem 21. Geschäftsbericht der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) ist bis 2020 eine jährliche Steigerung von ca. 3,4 % für den Ausbau der Barrierefreiheit geplant. Bei Sendern, die bisher noch keine bis wenig Untertitel ausstrahlen wie z.B. Phoenix, Arte oder ARD Alpha müssten Gehörlose weitere 30 Jahre warten, bis 100% erreicht sind.

Der Bayerische Rundfunk finanziert „Sehen statt Hören“, die einzige vollständig inklusive Sendung im linearen TV-Programm, zu über 90% allein. Dadurch steht dem Sender weniger Geld für den Ausbau der Untertitelung zur Verfügung. Da erfreulicherweise nahezu alle Dritten Programme der ARD die Sendung übernehmen, sollten sich aus Gründen der Gleichbehandlung auch alle ARD-Rundfunkanstalten entsprechend ihrem Anteil an den Gebühreneinnahmen an der Finanzierung beteiligen.

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Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 22.09.2017

25. September 2017

Zypries: Startschuss für bundesweite Notruf-App ist wichtiger Schritt zumehr Sicherheit und Digitalisierung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert im Rahmen seiner Strategie „Intelligente Vernetzung“ die Entwicklung einer Notruf-App. Im Laufe der nächsten sieben Monate wird der Prototyp zudem modellhaft mit ausgewählten Leitstellen erprobt.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Das Notrufsystem in Deutschland zählt zu den besten der Welt. Das soll auch in Zeiten der Digitalisierung so bleiben. Bislang kann man einen Notruf ausschließlich über die Notrufnummern 110 und 112 absetzen. In Zeiten von Smartphones und Apps ist das nicht mehr zeitgemäß. Daher setze ich mich dafür ein, den Notruf weiterzuentwickeln und auch mobile Endgeräte einzubinden. Mit einer Notruf-App, über die man bundesweit jederzeit und auch ohne zu sprechen einen Notruf absenden kann, nutzen wir die Möglichkeiten der Digitalisierung und schaffen mehr Sicherheit für alle.“

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Unser DGB-Präsident Helmut Vogel gibt einen Kommentar zur Bundestagswahl 2017 ab

22. September 2017

Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen zur Bundestagswahl 2017:

  1. Wichtige Textausschnitte der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017 (11 Seite) (hier lesen)
  2. Übersicht der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017 in Form einer Tabelle (1 Seite) (hier lesen)
  3. DGB-Film 14/2017

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen bei der Entscheidung zur Bundestagswahl am 24. September 2017 weitergeholfen zu haben.

Bitte geht am Sonntag WÄHLEN!


Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 diskutieren über Behinderten- und Sozialpolitik in Bezug auf unsere Wahlprüfsteine

18. September 2017

Zu Beginn der Diskussion wurde die Broschüre „Unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 mit Antworten der bundespolitischen Parteien“ kurz präsentiert. Gemeinsam wurde entschieden, sich in der Diskussion auf die Wahlprüfsteine „Arbeit und Beschäftigung“, „Rehabilitation, Gesundheit und Pflege“, „Senioren“, „Gesellschaftliche und politische Teilhabe“ und „Barrierefreier Notruf“ zu konzentrieren.

Nach der Kaffeepause nutzte das Publikum rege die Möglichkeit, die Gäste der Podiumsdiskussion zu befragen und die Antworten mit ihnen zu diskutieren. Zu den einzelnen Wahlprüfsteinen fanden Fragerunden statt, z.B. zu den Themen Dolmetscherkosten im privaten Bereich, Notruf-App, Barrierefreiheit, Seniorenarbeit, politische Teilhabe, Steuerrecht, Situation taubblinder Menschen, Wahlversprechen usw..

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Pressemitteilung von der Landesregierung Rheinland- Pfalz zur Fachtagung des Deutschen Gehörlosen- Bundes "Barrierefreie Medien" am 12.09.2017 in Mainz

12. September 2017

Staatssekretäring Heike Raab: Teilhabe auch bei der Mediennutzung
„Wir sind auf dem Weg zu einer möglichst umfassenden Barrierefreiheit der Medien besser geworden, aber müssen noch weitere wichtige Schritte gehen. Ich freue mich, dass die heutige Fachtagung Ideen, Anregungen und Projektvorschläge auf den Tisch gelegt hat, wie wir die Medien für Menschen mit Behinderungen noch leichter zugänglich machen können. ..."

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Unsere Feier zum 90-jährigen Jubiläum

06. September 2017

In diesem Jahr feiert der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. sein 90jähriges Bestehen.
Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu unserer Jubiläumsveranstaltung ein. Diese findet am Samstag, den 21. Oktober 2017, im Borgfelder Landhaus, Warfer Landstraße 73, in Bremen statt.

Die organisierte Gehörlosenbewegung in Deutschland besteht schon etwa 170 Jahre.
1848 wurde in Berlin der erste „Taubstummenverein“ gegründet. Seit 1892 gab es deutschlandweit Organisationen für „Taubstumme“, in denen sich gebärdensprachlich/bilingual orientierte Gehörlose und Schwerhörige lose organisiert hatten.

Am 15./16. Januar 1927 wurde in Weimar der „Reichsverband der Gehörlosen Deutschlands“ (kurz: Regede) als eine eigenständige Organisation, an der sich die Landes- und Stadtverbände der Gehörlosen angeschlossen haben, gegründet. In der nationalsozialistischen Diktatur wurde der Regede gleichgeschaltet, entmachtet und 1944 aufgelöst.

Am 14./15. Januar 1950 erfolgte in Düsseldorf die Wiedergründung der eigenständigen Organisation unter dem Namen „Deutscher Gehörlosen-Bund“ als Rechtsnachfolger des Regede. Somit steht der DGB, mit seinen 16 Landesverbänden und 10 bundesweiten Fachverbänden, in der heute 90-jährigen Tradition der Verbandsarbeit für die Interessen der deutschen Gebärdensprachgemeinschaft.

Gemeinsam wollen wir auf die 90jährige Vergangenheit des DGB zurückblicken. Ebenso erinnern wir uns dankbar an die zahlreichen ehrenamtlichen Engagements vieler Gehörloser und deren Freunde, für die deutsche Gehörlosengemeinschaft.
Kurz gesagt: 90 Jahre Zusammenhalt, Engagement und Verantwortung!

Der Einlass ist um 16.30 Uhr, um 18 Uhr wird es Abendessen geben. Von 19-21 Uhr wird das Programm dargeboten: Begrüßung, Grußworte von einigen eingeladenen Organisationen, künstlerischer Auftritt von Guiseppe Giuranna, dem bekannten Gebärdensprachkünstler, die Filmvorführung über 90 Jahre DGB, Ehrungen mit der Karl-Wacker-Plakette an drei Personen für ihre hervorragende Gehörlosenarbeit und Gratulationen von diversen Verbänden. Die Moderation des Programms übernimmt Conny Khadivi, vorherige Vorsitzende der Deutschen Gehörlosen-Jugend.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf dem Plakat und dem Anmeldeformular.
Der Anmeldeschluss ist am 27.09.2017.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und das gemeinsame Begehen des 90jährigen Jubiläums!


Sendungen in Gebärdensprache zur Bundestagswahl

31. August 2017

Die ARD wird die sieben Live-Sendungen zur Bundestagswahl 2017 für gehörlose Menschen erstmals mit Gebärdensprach-Übersetzungen zur Verfügung stellen.

Geplant ist das Angebot live und On Demand auf DasErste.de und ARD.de sowie - eine Premiere - live und On Demand im HbbTV-Angebot des Ersten.

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Pressemitteilung 10/2017

30. August 2017

Die Pressemitteilung 10/2017 (Link zum Herunterladen) zum Thema „Unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 mit Antworten der bundespolitischen Parteien“

Die Broschüre "Unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 mit Antworten der bundespolitischen Parteien" können Sie herunterladen (Link zum Herunterladen).

Am Sonntag, den 24. September 2017, wird der 19. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Er ist die Volksvertretung der Bundesrepublik Deutschland und als Gesetzgebungsgremium ihr wichtigstes Organ. Der Bundestag setzt sich aus Abgeordneten zusammen, die in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf vier Jahre gewählt werden. Grundsätzlich dürfen alle deutschen Staatsbürger, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, bei der Bundestagswahl mitentscheiden.

Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes sind im Bundesgebiet etwa 61,5 Millionen Deutsche wahlberechtigt, davon 31,7 Millionen Frauen und 29,8 Millionen Männer.

Wir vom Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. (DGB), haben, die bevorstehende Bundestagswahl betreffend, bei verschiedenen Punkten Klärungsbedarf. Aus diesem Grund haben wir unsere wichtigsten Fragen in 9 Wahlprüfsteinen formuliert und uns mit diesen an sieben Parteien, CDU/CSU, SPD, DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD und DiB, gewendet. Nun liegen die Antworten von sechs der sieben Parteien vor, die sich zu den Wahlprüfsteinen geäußert haben. Die Partei der AfD hat die Möglichkeit nicht genutzt, sich bis Redaktionsschluss zu unseren Wahlprüfsteinen zu äußern. Die Antworten sind inhaltlich unverändert, unkommentiert und ungekürzt aufgeführt.

Nachfolgend haben wir den Fragenkatalog und die vorliegenden Antworten der Parteien zusammengestellt. Mit den Antworten der Parteien möchten wir den gehörlosen Bürgerinnen und Bürgern eine Entscheidungshilfe bei der Bundestagswahl anbieten.

Die Broschüre ist eine Arbeitsgrundlage für die Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017, welche der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. am Samstag, den 2. September 2017, im Gehörlosenzentrum Berlin, Friedrichstraße 12, veranstaltet.

Auch die Landesverbände und Vereine der Gehörlosengemeinschaft in Deutschland organisieren Podiumsdiskussionen zur Bundestagswahl 2017. Aus diesem Grund wird ihnen diese Broschüre als Orientierung zur Verfügung gestellt.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre! Bitte nutzen Sie Ihre Stimme und gehen Sie am 24. September wählen. Die Wahlbeteiligung sollte bei dieser Bundestagswahl höher sein, als bei der vergangenen.


Tag der offenen Tür der Bundesregierung

25. August 2017

Am 26. und 27. August 2017 öffnet die Bundesregierung ihre Türen.
Ihr könnt das Bundeskanzleramt, das Bundespresseamt und die vierzehn Bundesministerien besuchen und dabei einen Einblick darüber erhalten, welche Aufgaben die Bundesregierung hat und wie der Arbeitsalltag aussieht.

Ihr findet die Veranstaltungsflyer und das komplette Programm.

Es gibt insgesamt 146 Programmpunkte für Gehörlose (Führungen und Vorträge mit Gebärdensprachdolmetschern).

Wir möchten euch empfehlen, diese tollen Angebote anzunehmen und mitzumachen.
Allen ein schönes Wochenende und viel Spaß in Berlin!

Viele Grüße vom Deutschen Gehörlosen-Bund e.V.


Pressemitteilung 09/2017

22. August 2017

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, ist unsere Schirmherrin für die Fachtagung „Barrierefreie Medien“ 

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. organisiert die Fachtagung „Barrierefreie Medien“.
Diese findet am Dienstag, den 12. September 2017, im ZDF Sendezentrum 1, Kasinogebäude, Konferenzraum K3, ZDF-Str. 1, in 55127 Mainz statt.

Ziel der Fachtagung ist eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrags, um den Ausbau barrierefreier Angebote innerhalb eines zeitlichen Rahmens mit konkreten Mindestanforderungen zu regeln.

Seit 2009 schreibt der Rundfunkstaatsvertrag lediglich vor, dass die Fernsehsender barrierefreie Angebote im Rahmen ihrer technischen und finanziellen Möglichkeiten ausbauen sollen. Während einige Fernsehanstalten den Anteil von untertitelten Sendungen stark erhöht haben, sind andere, insbesondere bei der Gebärdensprache im Fernsehen, weit hinter den Erwartungen zurück geblieben.

Als 2013 der Rundfunkbeitrag die GEZ-Gebühr abgelöst hat, haben die Hörbehindertenverbände ihre Gebührenbefreiung zugunsten eines stärkeren Ausbaus der barrierefreien Angebote aufgegeben. Das Ziel von 100% Untertitel, 5% Gebärdensprache und Clean Audio ist jedoch noch längst nicht erreicht.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. hat zur Fachtagung „Barrierefreie Medien“ Entscheidungsträger, Politiker, Rundfunkräte und Mitarbeiter der Fernsehanstalten eingeladen. Es werden bis zu 100 Teilnehmer erwartet. Die Veranstaltung wird in Deutscher Gebärdensprache, in Deutscher Schriftsprache und in Deutscher Lautsprache abgehalten und entsprechend von sechs Dolmetschern übersetzt.

Unser besonderer Dank gilt der Krankenkasse „DAK Gesundheit“ und dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), mit deren freundlicher Unterstützung wir die Fachtagung realisieren können.

Weiteres erfahren Sie in den Anhängen zum Programm der Fachtagung „Barrierefreie Medien“ (Änderungen vorbehalten), Pressemitteilung 9/2017 und in den Hintergrundinformationen zu den barrierefreien Medien für Menschen mit Hörbehinderungen.


DGB-Film 10/2017: Fachveranstaltung "Ergänzende unabhängie Teilhabeberatung" (EUTB) am 01.07.2017

11. August 2017

Nun wird unser DGB-Film 10/2017 über die Fachveranstaltung "Ergänzende unabhängie Teilhabeberatung" (EUTB) am 01.07.2017 in Frankfurt am Main veröffentlicht.

Filminhalt:
Vorträge von Helmut Vogel (DGB) über "Einführung der EUTB" (20 Min.), Antoinette Bruecher vom Deaf Mentoring-Team der Universität Köln und der RWTH Aachen University über die Beratungsmethode Peer Counseling (20 Min.), Alfons Polczyk vom BMAS über eine neue Förderung "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)" (85 Min.) und Fragen der Teilnehmer/innen an Herrn Polczyk (35 Min.)

Der Film dauert ingesamt 2 Stunden und 47 Minuten.
Und weitere Informationen hier


Unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

11. August 2017

Am 24. September 2017 wird der neue Bundestag in Deutschland gewählt. Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten unserer Fragen zur Behinderten- und Sozialpolitik in 9 Wahlprüfsteinen ausgearbeitet und den bundespolitischen Parteien zugesendet.

Diese Wahlprüfsteine konzentrieren sich auf die Schwerpunkte "Arbeit und Beschäftigung", "Rehabilitation, Gesundheit und Pflege", "Kinder, Jugendliche und Familie", "Frauen", "Seniorinnen und Senioren" sowie "Bildung", "Gesellschaftliche und politische Teilhabe", "Barrierefreie Medien" und "Barrierefreier Notruf".

Unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 mit allen Forderungen und Fragen können hier in einer PDF-Version nachgelesen oder herunter geladen werden.

Wir planen, die Wahlprüfsteine mit den Antworten der bundespolitischen Parteien als Broschüre in Papierformat zusammenzustellen und drucken zu lassen.

Unsere Wahlkampfveranstaltung mit Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017 findet am Samstag, den 2. September 2017, in Berlin statt. Dort wollen wir diese Broschüre auf der Bühne vorstellen und an die Teilnehmer verteilen.

Die Broschüre, welche wir auf unserer Homepage veröffentlichen, soll allen Gehörlosen und anderen Menschen mit Hörbehinderungen zugänglich sein. Diese sollen die Möglichkeit erhalten sich ausführlich zu informieren und am 24. September wählen zu gehen. Die Wahlbeteiligung sollte bei dieser Bundestagswahl höher sein als bei den vergangenen Wahlen.


Sehen statt Hören sucht 1-2 junge gehörlose Erstwählerinnen und Erstwähler für die Sendung zur Bundestagswahl 2017

09. August 2017

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Fernsehsendung "Sehen statt Hören" des Bayerischen Rundfunks, eine Sendung zur Bundestagswahl 2017 plant. Es geht in dieser Sendung auch um unsere Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl mit Podiumsdiskussion, welche am 2. September im Gehörlosenzentrum in Berlin stattfindet.

Für diese Sendung sucht die Redaktion von "Sehen statt Hören" 1-2 junge gehörlose Erstwählerinnen und Erstwähler, die Lust haben mitzumachen, ihre Ansichten mitzuteilen und einen kleinen Auftritt im Fernsehen zu haben.

Sie können diesen Newsletter gerne an junge gehörlose Personen weiterleiten, die dafür in Frage kommen könnten.

Bei Interesse können Sie gerne an Katharina Putz (katharina.putz@gmx.de) aus der Redaktion von "Sehen statt Hören" schreiben.

Wir würden uns im Namen von "Sehen statt Hören" sehr über Interessentinnen und Interessenten freuen, die sich bereiterklären mitzumachen.

Viele herzliche Grüße sendet Ihnen das Bundeskompetenzzentrum des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V.


Film 9/2017: Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2017 am 2.9.2017 in Berlin

04. August 2017

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. veranstaltet am Samstag, dem 2. September 2017 von 14 bis 17 Uhr im Gehörlosenzentrum Berlin, Friedrichstraße 12 eine Podiumsdiskussion mit diversen Politiker/innen zur Bundestagswahl 2017. Im Film Nr. 9/2017 wird über den Ablauf der Podiumsdiskussion bzgl. unseren Wahlprüfsteinen erläutert. Um Anmeldung wird bis 24. August erbeten.

Hier können Sie das Video über den Ablauf des Programms anschauen.
Die Pressemitteilung und das Plakat für die Veranstaltung können Sie gerne entnehmen.


DGB-Film 08/2017

31. Juli 2017

Die Pressemitteilung 08/2017 vom 20. Juli 2017 "Offizielle Bekanntgabe zum erstmaligen staatlichen barrierefreien Notruf rund um die Uhr von der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries am 18.07.2017" wird in Deutscher Gebärdensprache übersetzt:


Pressemitteilung 08/2017

20. Juli 2017 | Offizielle Bekanntgabe zum erstmaligen staatlichen barrierefreien Notruf rund um die Uhr von der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries am 18.07.2017

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat ihr Versprechen, welches sie erstmals in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum barrierefreien Notruf vom 11. Februar 2017 angekündigt hat, gehalten.

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Pressemitteilung 07/2017

19. Juli 2017 | Spendenaufruf für die Anwalts- und Gerichtskosten in Bezug auf den Rechtsstreit der Familie Walte mit der Stadt Duisburg über die Mehrkosten der Pflege der gehörlosen Frau Walte

Eine 74-jährige gehörlose Frau, Eleonore Walte, und ihre beiden Töchter, Anja Bosserhoff und Renate Walte, brauchen ihre Hilfe!

Die gehörlose Seniorin lebt in einem Seniorenheim in Duisburg, welches speziell auf die Bedürfnisse von gehörlosen Patienten und Patientinnen eingestellt ist

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Pressemitteilung 06/2017

17. Juli 2017

Unsere Wahlkampfveranstaltung mit Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. veranstaltet am Samstag, dem 2. September 2017 im Gehörlosenzentrum Berlin, Friedrichstraße 12 eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017.

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KT- Pressemitteilung 01/2017

17. Juli 2017

Neue Leitung für die 6. Deutschen Kulturtage der Gehörlosen

Mit großer Freude teilt der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. mit, dass die 6. Deutschen Kulturtage der Gehörlosen unter dem Motto "Unsere Kultur mit Gebärdensprache: inklusiv und gleichwertig" vom 17.05.2018 bis 19.05.2018 in der Metropolis Halle des Filmparks Potsdam-Babelsberg in der Nähe von Berlin stattfinden werden....

Hier können Sie die vollständige Pressemitteilung herunterladen und lesen. 


Kurzbericht: Fachtagung "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung"

13. Juli 2017

An der Fachveranstaltung "Ergänzende unabhängie Teilhabeberatung" (EUTB) am 1. Juli 2017 in Frankfurt nahmen ca. 30 VertreterInnen der Landes- und Fachverbände und verschiedener Vereine teil, über die neue Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Beratungsmethode des "Peer Counseling" zu informieren und auszutauschen.

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Stellungnahme 01/2017

06. Juli 2017

Wir wollen Achterbahn im Freizeitpark „Phantasialand“ mitfahren! Wir fordern sofortige Aufhebung des Achterbahn-Verbots für Menschen mit Hörbehinderungen!

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. versteht sich als sozialpolitische, kulturelle, berufliche und gesundheitspolitische Interessenvertretung der Gehörlosen und anderer Menschen mit Hörbehinderung in Deutschland. Mit Verwunderung und Besorgnis haben wir aufgrund vieler Nachrichten (E-Mails, Facebook, Twitter, Artikel von Taubenschlag, Deutsche Gehörlosenzeitung und hearZone) und zwei offener Briefe (Landesverband der Gehörlosen Nordrhein-Westfallen 1899 e.V. und Verband für Gebärdensprachkultur Köln und Umland e.V.) zur Kenntnis genommen, dass Menschen mit Hörbehinderungen im Freizeitpark „Phantasialand“ in Brühl bei Köln aus Sicherheitsgründen von einigen Fahrgeschäften ausgeschlossen werden....

Unsere vollständige Stellungnahme in pdf-Datei können Sie hier weiter lesen.


Austauschgespräch in Berlin

06. Juli 2017

Innocent Djonthe, Präsident des kamerunischen Gehörlosen-Bundes, hat am 30.6.2017 unsere Bundesgeschäftsstelle besucht und sich mit Helmut Vogel, Präsident des Deutschen Gehörlosen-Bundes, ausgetauscht.

Djonthe ist von Beruf Schulleiter einer Gehörlosen- und Schwerhörigenschule im französischsprachigen Teil von Kamerun. In Kamerun arbeitet der Gehörlosenbund komplett ehrenamtlich. Er braucht Unterstützung in der Verbandsarbeit sowie in der Jugendarbeit.

Da sich der Deutsche Gehörlosen-Bund beim Netzwerk der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für Menschen mit Behinderungen beteiligt, wird er demnächst die Möglichkeiten nach Kooperationen mit dem kamerunischen Gehörlosen-Bund prüfen.


3 Jahren im Amt des Präsidiums

06. Juli 2017

Es war am 05.07.2014 vor drei Jahren bei der Wahl des neuen Präsidiums des Deutschen Gehörlosen-Bundes in Chemnitz!

Die Mission der Rettung und Stabilisierung ist im letzten Jahr schon beendet worden. Nun gilt unser Ziel der Nachhaltigkeit des Deutschen Gehörlosen-Bundes mit seinem Personal und in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsverbänden, den Landes- und Fachverbänden!

Das Präsidium und das Bundeskompetenzzentrum bedanken sich sehr für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit als Vertretung der Gebärdensprachgemeinschaft auf der Bundesebene!

Am 21. Oktober 2017 in Bremen werden wir in die 90jährige Vergangenheit des DGB zurückblicken und werden nach wie vor engagiert bleiben!

Foto vom 05.07.2014, von links nach rechts: Daniel Büter, Frank Köllen, Helmut Vogel, Michael Wohlfahrt und Conny Khadivi


Pressemitteilung 05/2017

05. Juli 2017

Beginn des neuen Projektes für mehr Intensivierung unserer Verbandsarbeit und mehr Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen

Das Präsidium des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) kann mit Freude mitteilen, dass das Bundeskompetenzzentrum sein Team um einen neuen Mitarbeiter erweitern konnte.

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Schummer: Gerichtsverfahren müssen auch für gehörlose Menschen verständlich sein

23. Juni 2017

Am 22. Juni gegen 22.30 Uhr ist im Parlament besserer Zugang zu gerichtlichen Verfahren in Gebärdensprache beschlossen worden. Künftig können bei gerichtlichen Verfahren in zivilrechtrechtlichen Angelegenheiten Gebärdensprachdolmetscher ohne eigene Kosten eingesetzt werden.

Schummer: "„Menschen mit einer Hörbehinderung haben künftig im gesamten Gerichtsverfahren das Recht auf einen Gebärdensprachdolmetscher oder andere für sie notwendige Kommunikationshilfen ... mehr..."


Willkommen auf der neuen Homepage

31. Mai 2017

Wir freuen uns Ihnen nach vielen Jahren unsere neue Homepage zu zeigen.

Auf unseren neu gestalteten Seiten finden Sie zahlreiche Informationen zu unterschiedlichen Kategorien.

  • In der Rubrik Neuigkeiten erfahren Sie alles über aktuelle Geschehnisse, Veranstaltungen und Bewegungen in der Gehörlosengemeinschaft.
  • Unter DGB finden Sie alle Informationen über den Vorstand, die Fachbeiräte sowie Satzung des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V..
  • 2014 hat der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V.  ein Bundeskompetenzzentrum eröffnet. In der Kategorie BKZ erfahren Sie mehr.
  • Die Kontaktdaten zu den Landes- und Fachverbände finden Sie unter Verbände.
  • Sollten Sie an einer Mitgliedschaft interessiert sein, oder den Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. unterstützen wollen, klicken Sie auf Unterstützen.
  • Die berühmten Flyer und Broschüren des Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. können Sie in der Rubrik Publikationen - Projekte einsehen, herunterladen und auch ganz Neu mit dem Bestellformular direkt bestellen.
  • Wir haben alle relevanten Gesetze und Konventionen für Sie in der Rubrik Gesetze angegeben.
  • Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. engagiert sich in zahlreichen Bereichen. Unter der Rubrik Sachthemen finden Sie unter anderem Stellungnahmen, Informationen zu Aktionstagen und Pressemitteilungen.
  • Im Jahr 2017 feiert der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. sein 90-jähriges Jubiläum. In der Rubrik Chronik können Sie geschichtliche Entwicklungen und Bewegungen nachlesen sowie sich das Video "Gehörlose in der NS-Zeit"  in Deutscher Gebärdensprache anschauen.

Unser Ziel ist es, die Homepage des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. barrierefrei zu gestalten. Schritt für Schritt werden wir mit dem vermehrten Einbau von Gebärdensprachvideos daran arbeiten.

Wir hoffen, dass Sie Spaß auf unserer Homepage haben und an die Informationen gelangen, die Sie benötigen. Sollten Sie Verbesserungsvorschläge und Anregungen haben, bitten wir Sie das Kontaktformular zu benutzen und uns zu schreiben. Wir freuen uns auf jeden Vorschlag und jede konstruktive Kritik.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und Freude auf unserer neu gestalteten Homepage.


Fachveranstaltung „Unabhängige Teilhabeberatung“ bzgl. Bundesteilhabegesetz

21. Juni 2017

Wir laden Sie herzlich zu einer Fachveranstaltung zu diesem Thema ein.

Die Fachveranstaltung vom Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. findet am 1. Juli 2017 von 11 bis 17 Uhr im Gehörlosen- und Schwerhörigen-Zentrum Frankfurt am Main statt.

Ab 14 Uhr werden die Gebärdensprachdolmetscher/innen anwesend sein.
Der Eintritt ist frei inklusive Verpflegung und Getränke. Eine formlose Anmeldung an info@gehoerlosen-bund.de ist aufgrund der Organisation bis zum 29.06.2017 erforderlich.

Das Informationsvideo können Sie hier anschauen.

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10. Vertragsstaatenkonferenz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in New York

19. Juni 2017 | Beauftragte lobt: „Zivilgesellschaft in alle Veranstaltungen einbezogen“

Im folgenden finden Sie einen interessanten Bericht von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Verena Bentele zur 10. Vertragsstaatenkonferenz zur Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention in New York.

Hier können Sie den Bericht lesen.


Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung - Anträge und Förderrichtlinien

14. Juni 2017

Erläuterungen von der BAG Selbsthilfe und dem Deutschen Behindertenrat vom 2. Juni 2017:

Heute wurde die  Förderrichtlinie zur Durchführung der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ veröffentlicht. Gefördert werden niedrigschwellige Angebote einer unabhängigen Teilhabeberatung zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohter Menschen.

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DGB- Film 05/2017

14. Juni 2017 | Podiumsdiskussion über Bundesteilhabegesetz beim Ev. Kirchentag in Berlin

Filmausschnitte zur Podiumsdiskussion "Teilhabe per Gesetz? Echte Teilhabe oder trügerischer Schein?" am 25. Mai 2017 von 11 bis 13 Uhr beim Evangelischen Kirchentag in Berlin

Die Filmaufnahmen hier über Bundesteilhabegesetz für 13 Minuten. Mit Reden von Helmut Vogel, DGB und von Frau Lösekrug-Möller, Parlamentarische Staassekretärin beim BMAS über Gebärdensprachdolmetscherinnen (hier: 3:54-4:54 Min.; 6:44-8:42 Min.; 9:49-10:43 Min.)

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Internationale Konferenz des Weltverbandes der Gehörlosen in Budapest

14. Juni 2017

Vom 8.-10. November 2017 findet die 3. Internationale Konferenz der World Federation of the Deaf (WFD) in Budapest statt. Hierzu hat Judit Nothdurft den Präsidenten des Verbandes Dr. Ádám Kósa (SINOSZ) über das Konferenzprogramm und über die Teilhabe von Gehörlosen in Ungarn befragt. Das Interview ist auf Deutsch und auf Ungarisch zu lesen http://www.deafservice.de/de/expert.php?mexp=86

Weitere Informationen können Sie aus der Pressemitteilung (hier in PDF) entnehmen.

Die Informationen über den WFD- Kongress vom 8. - 10. November 2017 können Sie auf der Homepage holen.