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IEWG

Internationale Konferenz der International Ecumenical Working Group (IEWG) - Kurzbericht

Hier tagen zur Zeit etwa 120 gehörlose und hörende Vertreter der lutherischen, reformierten, katholischen, orthodoxen Kirchen aus drei Kontinenten.
Gastgeberin ist die Evangelisch -Lutherische Gehörlosenseelsorge Nürnberg (EGG). Wir berichteten bereits davon - hier der Link.
Thema der Konferenz ist "Die Bedeutung der Diakonie für die Arbeit in den Gehörlosengemeinden".
UPDATE mit Fotos und Pressemitteilung von Judit Nothdurft

Welchen Auftrag hat die Gehörlosenseelsorge hier besonders im Spannungsverhältnis zwischen Mit- und Fremdbestimmung der gehörlosen Gemeindemitglieder?
In anderen Ländern gibt es bereits mit großer Selbstverständlichkeit taube Pfarrerinnen und Pfarrer, wie zum Beispiel in Nigeria. Den Eröffnungsvortrag hielt die taube Pfarrerin Dr. Hanna Lewis aus Liverpool zu den Bedeutungen und Herausforderungen einer Diakonie in den heutigen Gehörlosengemeinden.Etwa 20 Gebärdensprachdolmetscher sind vor Ort im Einsatz, darunter erstmals bei einer IEWG-Konferenz auch taube Dolmetscher für International Sign.

Für den Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. hielt Sabine Fries einen Grusswort ab - mehr hier dazu.

Mit einem beeindruckenden Galaabend sind die Konferenztage der International Ecumenical Working Group (IEWG) am 25.09.14 in Nürnberg zu Ende gegangen. Fünf Tage lang haben die Teilnehmer aus Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Madagaskar, Nigeria, Norwegen, Schweden und Ungarn über die diakonische Arbeit in der Gehörlosenseelsorge sowie ihre Position in der Gesellschaft diskutieren können.

Mehr in der offiziellen Pressemitteilung
und Pressefotos /©Judit Nothdurft

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